Terrier
Border Terrier
Ein kleiner, ausdauernder Terrier mit viel Lust auf Bewegung. Er schnüffelt, gräbt und spielt gern, doch bei Wildgeruch wird der Rückruf zur echten Übung.
Japanischer Jagdspitz
Ein kleiner, kräftiger Jagdspitz aus Japan, wach und eigenständig. Seine aufrechten Ohren und die Ringelrute fallen sofort auf; im Alltag zählen sichere Spaziergänge, Geduld beim Training und Fellpflege.
In Japan wurde der Shiba Inu für die Jagd auf kleine Vögel gezüchtet. Draußen ziehen Bewegungen und Gerüche seine Aufmerksamkeit schnell auf sich. Er ist seinen vertrauten Menschen zugewandt, kann Fremden gegenüber aber Abstand halten. Lass einen Besucher den Hund zunächst in Ruhe ankommen, statt eine Begrüßung zu erzwingen. So kann der Shiba selbst Kontakt aufnehmen, wenn er bereit ist.
Beim Training helfen kurze Übungen und gute Belohnungen. Übe den Rückruf zuerst in der Wohnung: Ruf ihn einmal zu dir, geh ein paar Schritte zurück und belohne ihn, sobald er kommt. Steigere die Ablenkung langsam. Der Shiba lernt durchaus, doch ein spannend riechender Weg ist draußen oft überzeugender als das zehnte Wiederholen einer Übung.
Der britische Rasseführer ordnet den Bewegungsbedarf mit bis zu einer Stunde pro Tag ein. Ein erwachsener Shiba profitiert von regelmäßigen Spaziergängen, bei denen er auch schnüffeln darf. Kleine Suchspiele im Gras oder das Auffinden eines vertrauten Spielzeugs bieten Abwechslung. Beginne bei einem Welpen mit kurzen Wegen und passe Bewegung an Alter, Wetter und Kondition an.
Wegen seines Jagdinteresses empfiehlt der American Kennel Club Freilauf nur in sicher eingezäunten Bereichen. Für Wege durch Wald oder Stadt eignet sich eine Leine; eine längere Leine an einem gut sitzenden Geschirr gibt Raum zum Erkunden, wenn die Umgebung es zulässt. Zu Hause braucht der Shiba einen ruhigen Platz, an dem er nicht von Kindern oder Besuchern bedrängt wird. In Familien mit kleinen Kindern sollten Erwachsene die Begegnungen begleiten und diesen Rückzugsort schützen. Begegnungen mit anderen Tieren lassen sich mit Abstand und kurzen, entspannten Kontakten besser aufbauen als durch plötzliches Zusammenführen.
Alleinbleiben muss schrittweise geübt werden. Die RSPCA empfiehlt, Hunde nicht länger als vier Stunden am Stück allein zu lassen; Welpen und manche erwachsenen Hunde brauchen deutlich kürzere Abstände. Organisiere Betreuung für längere Abwesenheiten.

Der Shiba hat kurzes, festes Deckhaar und eine dichte, weiche Unterwolle. Wöchentliches Bürsten reicht außerhalb des Fellwechsels meist aus, wie der britische Rasseführer angibt. Wenn er Unterwolle verliert, kommen beim Kämmen deutlich größere Haarmengen zusammen. Arbeite dann häufiger und sanft bis in die Unterwolle, ohne die Haut aufzureiben. Das Fell darf seine natürliche Schutzschicht behalten; regelmäßiges Scheren ist für diesen Felltyp keine normale Pflege.
Gewöhne den Hund früh daran, Pfoten, Ohren und Zähne anfassen zu lassen. So lassen sich Krallen kontrollieren und nötigenfalls kürzen, ohne dass jede Berührung zum Streit wird. Wiederholtes Kratzen am Ohr, unangenehmer Geruch oder Rötung sollten tierärztlich untersucht werden. Nach Spaziergängen im hohen Gras lohnt sich ein Blick zwischen die Zehen auf Samen, kleine Verletzungen und Zecken.
Der Shiba ist ein kompakter, kräftiger Spitz, ein wenig länger als hoch. Er hat einen breiten Kopf mit spitz zulaufendem Fang, kleine dreieckige Ohren und dunkle, mandelförmige Augen. Die Brust ist tief, Rücken und Beine wirken stabil. Seine Rute sitzt hoch und wird gebogen oder eingerollt über dem Rücken getragen. Beim Laufen sollte er leichte, schnelle Schritte zeigen. Das Fell besteht aus geradem, festem Deckhaar und dichter Unterwolle.
Nach dem britischen Standard liegt die ideale Schulterhöhe bei Rüden um 39,5 cm, bei Hündinnen um 36,5 cm, jeweils mit zwei Zentimetern Spielraum. Der American Kennel Club nennt grob 8 bis 10,5 kg. Rote, rot-sesamfarbene und schwarz-lohfarbene Shibas tragen typische helle Abzeichen an Gesicht, Brust und Unterseite. Dieses helle Fell heißt Urajiro. Entscheidend für den einzelnen Hund sind ein angenehmes Körpergewicht und freie Bewegung, nicht die kräftigste Ringelrute oder ein besonders dunkles Rot.

Für Shiba Inus empfiehlt der britische Kennel Club Augenuntersuchungen mit einer Prüfung des Kammerwinkels. Dabei können Auffälligkeiten am Kammerwinkel erkannt werden, die mit erblich bedingtem Grünen Star zusammenhängen. Ein plötzlich gerötetes, schmerzhaftes oder zugekniffenes Auge muss sofort tierärztlich untersucht werden, denn hoher Augeninnendruck kann das Sehen rasch schädigen. Bitte bei einem Zuchtkontakt um die Augenbefunde beider Elterntiere.
Hüftuntersuchungen gehören ebenfalls zu den britischen Empfehlungen. Der amerikanische Rasseclub rät zusätzlich dazu, die Kniescheiben der Zuchttiere prüfen zu lassen. Frage nach den konkreten Ergebnissen, gerade wenn bei Verwandten Lahmheit bekannt ist. In den britischen Empfehlungen stehen auch DNA-Tests auf zwei erbliche Speicherkrankheiten, GM1 und GM2. Ein Züchter sollte dir erklären können, welche Tests für seine Hunde gemacht wurden und was die Ergebnisse für den Wurf bedeuten.
Ausgewählt nach übereinstimmenden Angaben zu Größe, Aktivität, Pflege und Training.
Terrier
Ein kleiner, ausdauernder Terrier mit viel Lust auf Bewegung. Er schnüffelt, gräbt und spielt gern, doch bei Wildgeruch wird der Rückruf zur echten Übung.
Terrier
Ein zäher kleiner Jagdterrier, der gern rennt, sucht und mitarbeitet. Wenig Körpergröße bedeutet hier keineswegs wenig Beschäftigung.
Terrier
Ein kleiner, robuster Terrier, der gern mit seinen Menschen unterwegs ist und seine Umgebung aufmerksam erkundet. Das weiße Doppelfell braucht regelmäßige Pflege.
Porträt · MrSilesian · CC BY-SA 4.0 · Bearbeitet
Seitenansicht · Maja Dumat · CC BY 2.0 · Bearbeitet
In Aktion · whity · CC BY 2.0 · Bearbeitet