Halblanghaarkatze · USA
Ragdoll
Langer, kräftiger Körper, seidiges Fell und blaue Augen: Die Ragdoll ist meist entspannt, spielt aber auch als erwachsene Katze gern.
Halblanghaarkatze · Norwegen
Die Norwegische Waldkatze ist hochbeinig, kräftig und klettert gern. Ihr dichtes Doppelfell braucht wöchentlich einen Kamm, im Frühjahr öfter.
Norwegische Waldkatzen bleiben gern in der Nähe ihrer Menschen, ohne ständig Körperkontakt zu suchen. Häufig beobachten sie das Geschehen von einem erhöhten Platz aus. Viele spielen gern und melden sich mit leisen Trillern oder kurzen Miaus.
Mit ihren langen Hinterbeinen springt die Norwegische Waldkatze mühelos auf hohe Plätze. Ein stabiler Kratzbaum mit erhöhten Liegeflächen bietet ihr dafür passende Kletterwege; bei einer großen Katze sollten die Möbel sicher stehen und ihr Gewicht tragen.
Eine Spielangel, die kurz hinter einer Ecke verschwindet, gibt ihr Gelegenheit zu lauern und loszuspringen. Lass sie die „Beute“ zwischendurch fangen. Drei kurze Spielrunden lassen sich oft besser über den Tag verteilen als eine lange.
Das dichte Doppelfell besteht aus einer wolligen Unterwolle und längerem, wasserabweisendem Deckhaar. Bei den meisten Norwegischen Waldkatzen reicht es, das Fell einmal pro Woche mit einem Metallkamm zu entwirren. Im Frühjahr löst sich die kräftige Winterunterwolle; dann bleiben beim Kämmen deutlich mehr Haare hängen und das Fell braucht häufigere Aufmerksamkeit. Manche Felltexturen verfilzen leichter als andere.
Der Körper ist lang und rechteckig, mit kräftiger Muskulatur und starkem Knochenbau. Die Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine und geben der Katze ihre hochbeinige Silhouette. Ihr Kopf bildet ein gleichseitiges Dreieck mit geradem Nasenprofil. Große mandelförmige Augen, gut behaarte Ohren, Haarbüschel zwischen den Zehen und ein langer, buschiger Schwanz gehören ebenfalls zum typischen Bild.
Ausgewachsene Kater wiegen laut TICA etwa 5,4–8,2 kg, Katzen etwa 3,6–5,4 kg. Bis die Rasse körperlich ausgereift ist, können bis zu fünf Jahre vergehen. Im Winter trägt sie meist eine ausgeprägte Halskrause und „Hosen“ an den Hinterbeinen; im Sommer ist das Fell kürzer. Alle traditionellen Fellfarben und -zeichnungen sind vertreten.
Bei Norwegischen Waldkatzen sind Glykogenspeicherkrankheit Typ IV (GSD IV), Pyruvatkinase-Mangel (PK-Def) und hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) bekannt. Für GSD IV und PK-Def gibt es DNA-Tests. GSD IV wird rezessiv vererbt: Zwei gesunde Anlageträger können betroffene Kitten bekommen. Lass dir die Testergebnisse beider Elterntiere zeigen.
Für HCM gibt es keinen spezifischen Gentest für diese Rasse. TICA empfiehlt bei Zuchttieren regelmäßige Herzultraschalluntersuchungen, etwa alle zwei Jahre. Cornell führt Norwegische Waldkatzen unter den Rassen, bei denen HCM häufiger vorkommt. Frag nach dem Datum und dem Befund der letzten Untersuchung beider Elterntiere.
Ausgewählt nach übereinstimmenden Angaben zu Größe, Aktivität, Pflege und Training.
Halblanghaarkatze · USA
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Halblanghaarkatze · USA
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Porträt · Kris Møklebust · Pexels License
Kitten · Pieter Lanser · CC BY 2.0 · Bearbeitet